Die Tour beginnt bei dem Friedhof von Momjan, bei der Rochuskirche. Von der Anhöhe, auf der das Städtchen über das Tal mit den vielen Weingärten thront, geht es zunächst auf der Donja Vas-Straße und dann auf der Ulica Ka Dvorcu-Straße („Straße zum Schloss“) bergab. Bei der dreischiffigen St. Martinskirche aus dem 15. Jahrhundert mit dem imposanten, 22 Meter hohen Glockenturm sollte man unbedingt Halt machen. Gleich in der Nähe befindet sich auch die einstige Zufahrt zum mittelalterlichen Kastell Rotta, an dessen Seite sich die Ortschaft Momjan entwickelt hatte. Ein Blick auf die romantischen Festungsreste über dem Arđila-Flusstal versetzt uns einen Augenblick lang in die ferne Vergangenheit zurück. Der steile Abstieg bis zum Bach, dessen Wasser einst eine Vielzahl von Mühlen antrieb, bringt uns wieder in die Gegenwart. An dieser Stelle liegt auch der tiefste Punkt unserer Tour, auf 191 Metern über dem Meeresspiegel. Nach der Überquerung des Baches bewegen wir uns auf der Straße flussaufwärts (nach Nordosten), zu dem prächtigen Weingut der bekannten Winzerfamilie Kozlović. Hier wird der weitbekannte Momjaner Muskat angebaut, eine autochthone Rebsorte von Momjan, die dank ihrer Lage und dem Mikroklima weltweit einzigartig ist. Unter dem wachen Auge der geheimnisvollen Schlossruine setzen wir unseren Abstieg auf der Straße fort, bis zur Straßengabelung bei Kilometerpunkt 2,8. Hier biegen wir rechts ab, überqueren nochmals den Arđila-Bach und beginnen dann mit dem Aufstieg auf dem Schotterweg durch den Wald und dann durch die Weingärten zum Weiler Škarjevac (3,7 km). Von hier aus geht es auf dem Bergpfad weiter bergauf, zunächst über ein offenes Feld und einen Weinberg, und dann auf einem sich schlängelnden Waldweg bis zur Straße (4,9 km), die auf der rechten Seite zurück nach Momjan führt und auf der linken Seite zur Ortschaft Brdo. Auf dieser Straße biegen wir links in Richtung Brdo ab und verlassen nach etwa 500 Metern die Straße, wo wir scharf rechts abbiegen. Ein Schotterweg führt uns herab, fast einen ganzen Kilometer in südlicher Richtung. Zu unserer linken Seite sehen wir überwiegend Wald, während unser Blick auf der rechten Seite über weite Felder reicht. Bei Kilometerpunkt 6,2 haben wir ein weites Tal erreicht, durch das wir uns auf einem Feldweg nach Nordosten bewegen. Jetzt geht es wieder konstant bergauf, und nach einer durch einen grünen, dicht bewachsenen Wald führenden Serpentine erreichen wir bei Kilometerpunkt 8,4 einen weißen Weg bei dem verlassenen Weiler Vrnjak. Der Weiler wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aufgegeben, und die Mehrheit der Einwohner wanderte nach Argentinien aus. Auf der etwa 50 Meter über der Ortschaft liegenden Anhöhe steht die Dorfkirche mit dem Friedhof, von wo aus sich eine gute Fernsicht bietet. Die kleine Kirche war der trauernden Seligen Jungfrau Maria gewidmet und wirkt in diesem verlassenen Zustand, mit dem stillen, glockenlosen Glockenturm, auch selbst recht traurig. Vor dem Weiler erstreckt sich das Vorgebirge Gradinja, dass mit der Bergspitze Fineda endet, einem archäologischen Fundort aus vorgeschichtlicher Zeit. Es ist von Kastanienbäumen, Eichen und Obstbäumen umgeben, immer wieder durchdrungen von unbestelltem Land, das Ziegen und Pferden als Weideland dient.
Von hier aus liegt ein fast fünf Kilometer langer, leichter Abstieg vor uns, auf dem wir über einen weißen Weg zur Ortschaft Marušići gelangen. Der Weg führt zunächst durch eine ödere und wildere Gegend, doch wie wir uns der Ortschaft nähern, so wird auch die Umgebung immer freundlicher, und man trifft immer mehr auf bebaute Felder. Die Ortschaft Marušići (12,9 km) geht höchstwahrscheinlich auf das 16. Jahrhundert zurück, als diese Region von den Slawen besiedelt wurde. Neben dem Kulturhaus steht ein Park mit steinernen Skulpturen, der im Jahr 1980 entstandene Forma Viva, was der Internationalen Bildhauer-Sommerschule „Kornarija“ zu verdanken ist, die in dem verlassenen Steinbruch wirkte.
Nachdem wir Marušići verlassen haben, halten wir uns etwa einen halben Kilometer lang an die Hauptstraße (13,5 km) und biegen dann nach Nordwesten ab. Auf dem kurvenreichen, weißen Weg, der teils durch Niederwald führt und teils durch Felder, Weingärten und Olivenhaine, steigen wir auf zur Ortschaft Smilovići (15,5 km). Dort erwartet uns ein kurzer Aufstieg zu dem über Momjan liegenden Weiler St. Maurus mit der gleichnamigen kleinen Kirche, die später der Muttergottes der Gesundheit gewidmet wurde. Von hier aus bietet sich ein einer der breitesten Ausblicke in Istrien, auf die Bucht von Piran, auf das Kap Savudrija und auf die Küste, die im Süden bis nach Umag und Novigrad reicht. Da sich unsere heutige Tour ihrem Ende nähert, schlagen wir eine Erfrischung in einer der bekannten Gaststätten und Weinkellereien von Momjan vor. In der Nähe der Kirche befindet sich die Weinkellerei Sinković, und etwas weniger als einen Kilometer unter St. Maurus, bei der Einfahrt nach Momjan, lockt noch eine bekannte Weinkellerei und ein Landhof, Rino. Von dort aus gelangen Sie an der kleinen Peterskirche entlang und der Gornja Vas-Straße folgend bis zum Friedhof von Momjan, wo der Ausgangspunkt Ihrer Strecke liegt.
283 Momjan
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